Bis zum Jahr 2012 rechnet er bereits mit zehn Milliarden.
Molke in Kombination mit der Kornblume schützt die Hände. Viele Hersteller priesen ihre Produkte über den pflanzlichen Inhaltsstoff an, der oft nur in minimaler Menge enthalten sei – etwa Aloe vera. All jene Produkte, die nach Blumen, Wald und Kräutern riechen?
Denn viele Produkte, so hat sich herausgestellt, enthalten UV-Filter, die nicht nur die Haut vor den gefährlichen ultravioletten Strahlen schützen, sondern auch hormonverändernde Wirkung haben.
In der herkömmlichen Kosmetik werden Parabene als Konservierungsmittel verwendet, um die Enzymaktivität von Stoffen zu unterbinden – von Schafmolke etwa, die in gewissen Soglio-Produkten enthalten ist. Wichtig sei ohnehin, dass die Gesamtzusammensetzung von Kosmetikprodukten beurteilt werde. Nur eine davon ist in der Schweiz erhältlich.Auch Apothekenprodukte wie «Eau Thermale Avène Hydrance Optimale UV Légère» fielen aufgrund von umstrittenen Inhaltsstoffen mit einem «ungenügend» durch.
Lediglich eines der getesteten Produkte schützt nicht ausreichend vor UVA-Strahlen und erhält ein «mangelhaft» (Yves Rocher Hydra Végétal Feuchtigkeitscreme LSF 25). Detaillierte Erhebungen sind nicht vorhanden. Das solche Zaubermittel teuer sind, scheint logisch. Ein Wirkstoffcocktail aus Kamille, Aloe Vera, Jojoba und Vitamin E pflegt die Hände nachhaltig, macht sie weich und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl. Clarins schnappte sich Kibio, wie Sanoflore mit dem französischen Ecocert-Label zertifiziert. Auch viele Naturkosmetikprodukte sind zertifiziert und tragen das Logo eines Labels, das «Echtheit» garantiert. Die deutsche Zeitschrift «Ökotest» hat zwölf solcher Tagescremes ins Labor geschickt. Wer ausser Weleda, Dr. Hauschka und Lavera den Zertifizierungsprozess positiv abschliessen wird, kann Bio-Inspecta noch nicht sagen.Viele kleinere Hersteller werden sich wohl gar nicht erst um die Zertifizierung bemühen. Was «natürlich» und was synthetisch ist, ist für Laien erst recht nicht ersichtlich.Labels bieten Orientierungshilfe: Max Havelaar für fairen Handel, die Knospe für biologische Lebensmittel.
Das ernüchternde Ergebnis: Nur zwei dieser Cremes erhielten eine gute Gesamtnote. Die Briten haben ihr Soil-Association-Label, AIAB/ICEA leistet italienischen Konsumenten Orientierungshilfe, Ecogarantie den belgischen.Die Schweiz kennt kein eigenes Kosmetiklabel.
Drei Sterne stehen für reine Biokosmetik: Die pflanzlichen Rohstoffe stammen zu mindestens 95 Prozent aus biologischer Erzeugung.Bereits Ende Februar sollten die ersten «NaTrue»-zertifizierten Kosmetika im Schweizer Handel erhältlich sein. Quelle: «Test», Ausgabe 4/2014, www.test.de. «Wenn diese darüber hinaus aus biologischem Anbau stammen, was bei Herstellern wie Weleda, Lavera, Dr. Hauschka und vielen andern grösstenteils der Fall ist, kann man von biologischer Naturkosmetik sprechen.»So einfach Stalders Erklärung klingt: Dem Kunden ist damit kaum geholfen.
16.90; «Öko-Test Jahrbuch Kosmetik», Fr.
Moderne Gesichtscremes sollen die Haut vor frühzeitiger Hautalterung, oxidativem Stress, schädlichen Sonnenstrahlen und freien Radikalen schützen. Allerdings gibt es nicht nur ein Logo. Die Auszeichnungen «Natur» und «Bio» garantieren wachsende Umsätze, auch in der Kosmetik. Stillende oder schwangere Frauen müssten daher bei der Anwendung von Kosmetik- und Sonnenschutzmitteln besonders vorsichtig sein.
Apr 11, 2014 - Explore Nevena Voutova's board "Animation" on Pinterest. So hat L’Oréal neben Body Shop auch das kleine Naturkosmetiklabel Sanoflore aufgekauft. Ungültige Eingabe. Allerdings ist «Natur» kein geschützter Begriff und also vielseitig einsetzbar.
Denn kaum wurde «NaTrue» 2008 angekündigt, konnten sich auch die Vertreter der bestehenden Labels auf einen gemeinsamen Standard einigen: Auch sie lancieren nun ein neues Label, den «Cosmos Standard».
17.50, an grossen Kiosken erhältlich.Bitte melden Sie sich an, um zu diesem Artikel zu kommentieren.Naturkosmetik: Drei Sterne für Klarheit im Beauty-Case