Ohne korrekt gestellte Hufe hat ein Pferd wenig Chancen, langfristig gesund zu bleiben.“ (Frank Diekmann, Orthopädischer Hufbeschlagschmied)Damit ein Pferd langfristig gesund bleiben kann, müssen Zehenrichtung und Zehenstellung des Hufes möglichst korrekt sein. So sieht der ganze Huf nach einiger Zeit extrem flach aus, obwohl die Trachten eigentlich viel zu lang sind! Um eine gute Hufentwicklung zu ermöglichen, ist eine korrekte und ausgewogene Fütterung des Pferdes Grundvoraussetzung. Habe aber die Erfahrung gemacht, dass ein guter Hufschmied das A und O sein kann.
Die Pferden neigen zu Verspannungen und zu frühzeitigem Verschleiß, so dass sich Stellungsfehler je nach Ausmaß auch auf die Rittigkeit / auf die Ausbildung auswirken können.
Und das wiederum kann zu folgenden # Hufproblemen führen: In der neuen Cavallo ist gerade ein Bericht über untergeschobene Trachten und die Korrektur... wirkliche tipps kann man nur im speziellen fall vor ort geben. Sie scheinen jemand zu sein, der sein Werk versteht und dazu noch tolles Fachwissen hat.Your email address will not be published. Trachten = Der hintere Wandhornbereich, also im hinteren Hufbereich die hintere Hufwand, die beginnt am Kronrand seitlich bei den Ballen und wächst runter zum Boden. eine flache, lange Zehe; ovale Hufform, etc.) , Besitzer: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Durch die nicht kräfteparallele Ausrichtung kommt es zu einem Missverhältnis der Lastaufnahme zwischen Zehen- und Trachtenbereich des Hufes.Eine weitere Folgeerkrankung, die durch den mächtigen Hebel der zu flachen Zehe entsteht, ist eine Verbreiterung des Hufbeinträgers (umgangssprachlich weiße Linie). III. Es kommt zu einer Zehen- oder planen Landung.
Auch Kastanien, die ovalen Horngebilde an den Innenseiten der Beine, sind vermutlich Überreste einer verkümmerten Zehe. Mit einer solchen Deformation ist ein gesundes Gangbild kaum möglich. Bin zwar Pferdebesitzer aber nicht direkt vom Fach, also kein Hufschmied. Dadurch verlagert sich der Trachtenplatz weiter nach hinten, so dass sich die Trachten wieder aufrichten können.Untergeschobene Trachten findet man häufig im Zusammenhang mit sehr langen, flachen Hufen und drückenden Eckstreben. Habe hier einiges neues Wissen mitehmen können. Deshalb ist in vielen Fällen ein Beschlag unverzichtbar, wenn der Huf nicht immer kleiner werden oder unkontrolliert ausbrechen soll. Die Dauer, in der Eisen in einer Beschlagperiode drauf bleiben sollten, richtet sich nach Beschaffenheit und Qualität des Hufes. Fühlt sich das Pferd auf seinen Hufen sicher und wohl, erleichtert das die Ausbildung.“Der regelmäßige Beschlag oder das Abraspeln und Korrigieren von ungleicher Abnutzung durch den bodenbedingten Abrieb des Hufes ist wichtig. Unsere Kunden sind sehr erstaunt darüber, dass die Lösung des Problems nicht nur aus dem Zurückraspeln der Zehe besteht!
Gerade in den ersten Jahren (vom Fohlen bis zur Remonte) sind ausreichend Calcium und Vitamine unverzichtbar. Ein Huf wächst immer weniger nach, als er sich abnutzt. Hätte man nicht schon im Fohlenalter versucht, die Fehlstellung in kleinen Schritten zu korrigieren, wäre das Pferd (aus gesundheitlichen Gründen) heute nicht mehr reitbar. Das Ziel der Naturhufpflege ist: Überflüssiges, drückendes Horn und negative Hebel weitestgehend zu entfernen, damit der Huf in seiner natürlichen Wachstumsrichtung unterstützt wird.Schon nach sechs Wochen hat sich der Huf merklich "aufgerichtet". Die Zehe ist nun wieder in der Lage, die einwirkende Last aufzunehmen, was den Trachtenbereich entlastet.Um eine solche Verbesserung der Situation zu erreichen, sind huforthopädische Bearbeitungsschritte nötig, die auch eine ungünstig zum Boden ausgerichtete Zehe wieder tragfähig machen, ohne diese radikal zu entfernen oder sie mittels zurückgesetztem Eisen aus der Last zu nehmen.